Paleo Day 2 – 6

„Paleo is not a diet – it is a lifestyle“

– Wodnut.com

Da ich ja eigentlich eher in diese Challenge reingeschlittert bin und leider auch nicht die Kurse, die zu diesem 30 Tage „Crashkurs“ angeboten werden nehme, bin ich erst in den letzten Tagen dazu gekommen mir Gedanken zu machen warum ich eigentlich mitmache. Was sind meine Ziele? Ich habe mich vorher schon ausgewogen und gesund ernährt und ich denke eigentlich, dass ich weiß, was mein Körper verträgt.  Obwohl man einige Dinge auch erst merkt, wenn man sie wirklich mal für eine längere Zeit weglässt. Aber ich glaube, dass was für mich momentan am wichtigsten ist, ist dass ich meinem Essen wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenke. Ich liebe gutes Essen und auch einfach den sozialen Aspekt des gemeinsamen Essengehens. Aber wenn man das jede Woche tut, wird das eher zur Gewohnheit, als dass man es genießt. Außerdem fällt es mir persönlich schwer zu registrieren, was ich alles in mich reinschaufele und ich verdränge auch sehr gerne mal, dass leckeres Essen nicht gleich gesundes Essen bedeutet.  Dazu gehört auch das Snacken zwischendurch. Da verliere ich total den Überblick! Vor allem, wenn das Essen von meinem Freund in der Nähe steht (aber da ist er irgendwie auch selber dran Schuld, wenn er sich schrecklich leckere Dinge wie Pizza, Nudeln und Döner gönnt?!).

Als ich einmal furchtbare Bauchschmerzen hatte, hat mich eine Kollegin darauf hingewiesen, dass das an meinem permanenten Rumessen liegen könnte. Leider muss ich sagen: Ich denke sie hatte Recht. Auch wenn ich mein zweites, drittes und viertes Frühstück schmerzlich vermissen werde. Diese 30 Tage Paleo sollen bei mir also ein Bewusstsein dafür wecken, was ich den ganzen Tag so esse und mir helfen, alte Gewohnheiten zu ändern. Versteht mich nicht falsch. Ich will die ungesunden, aber doch sooo leckeren Gerichte nicht komplett aus meinem Leben entfernen. Das ist überhaupt nicht mein Ding. Wenn ich einen Burger will, esse ich einen Burger. Wenn ich Schokolade will, esse ich Schokolade. Aber ohne „Schönreden“ nach dem Motto: Jaaaaa, der eine Schoki – Weihnachtsmann tut mir ja auch nicht weh. Denn leider, leider tut er es dann eben doch. Und bevor man den dritten in der Woche isst, sollte man sich doch überlegen, ob man das jetzt wirklich braucht.

Psychische Reaktionen

Die letzten Tage liefen überraschenderweise ganz gut. Ich habe mich an die Lebensmittel gehalten die ich essen „darf“. Tag 5 war nicht der Beste von allen. Ich hatte furchtbar schlechte Laune und hätte die Blätter von den Pflanzen knabbern können. Zwar hatte ich viele leckere Paleozutaten im Haus, aber ich war einfach zu faul um zu kochen.

Körperliche Reaktionen

An Tag 3 hatte ich Kopfschmerzen und war richtig unkonzentriert. Ich glaube, das sind Detoxanzeichen. Dadurch wurde ich an Tag 4 etwas mutlos. Mein Lieblingssatz war: Ich glaube das halte ich eh nicht durch. Besagter Tag 5 war körperlich eigentlich okay. Ich war, im großen Gegensatz zu den anderen Tagen zwar etwas energielos, aber vielleicht war das auch einfach der Weekendblues. Allgemein fühle ich mich wirklich frisch und gesund! Gerade die 3 Mahlzeiten am Tag (und nicht die 335620) tun  mir gut und ich habe irgendwie wirklich das Gefühl meinem Körper mal eine Stresspause zu gönnen.

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Samstagsfrühstück. Ich könnte in letzter Zeit Tonnen von rohem Gemüse essen! Der Obstsalat ist mit etwas Kokosmilch, Banane, Apfel und Kiwi, Kokosflocken und Nüsschen.

IMG_0495Meine Faulheit hat mir nicht mehr als das erlaubt. Rosmarinkartoffeln mit Avocadodip.

Fazit

Nüsse sind sehr verlockende Snacks. Ich schwanke zwischen: „Ach die erste Woche ist ja schnell um“ und „ICH FÜHL MICH WIE AN TAG 28“.