The year of just realizing stuff – meine ersten New Year’s resolutions

Ich weiß nicht wirklich, was ich von Neujahrsvorsätzen halten soll. Zu oft denkt man sich tolle Sachen aus, schießt damit vielleicht ein bisschen zu weit über das Ziel hinaus und am Ende schafft man es eh nicht alles durchzuhalten. Aber dieses Jahr habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht. Irgendwie hatte ich das Gefühl ein paar Dinge ausformulieren zu müssen, um sie für mich greifbar zu machen.

Ich zähle zu den gefühlt 98% auf Social Media für die 2016 kein gutes Jahr war. Klar, bei mir ist das meckern auf hohem Niveau, dessen bin ich mir bewusst. Trotzdem war ich einfach nicht so richtig glücklich damit, wie sich die Dinge entwickelt haben. Genauer zu werden ist ziemlich schwierig, es ist tatsächlich die allgemeine Lebenssituation. Zu wenig von allem. Zu wenig Elan. Zu wenig Leidenschaft für die Dinge, die ich doch eigentlich mag. Zu wenig Freude am Leben. Wenn ich allerdings eine Sache daraus mitgenommen hab, dann ist es Durchhaltevermögen und Willenskraft. Und das werde ich jetzt einfach dazu nutzen mir selbst mal kräftig in den Arsch zu treten.

Kylie Jenner meinte Anfang 2016, das Jahr sei einfach irgendwie „the year of just realizing stuff“ und so hohl das auch klingt, verstehe ich genau was sie meint. Für mich ist 2017 das Jahr um Dinge umzusetzen. Alles was mich bisher ausgebremst hat, wird umgangen, geändert, rausgeschmissen. Dinge die ich schon immer machen wollte, werden realisiert. Endlich in die Tat umgesetzt. Vielleicht bin ich da jetzt ein bisschen pathetisch, aber das darf man schon mal sein zum Jahresbeginn: Ich fühle mich irgendwie frei. Und froh. Und optimistisch.

Auf meine konkreten Vorsätze will ich gar nicht unbedingt eingehen.. sie gehören tatsächlich in die Kategorie „Standard“. Mehr Ehrgeiz für die Uni entwickeln, mehr lesen, mehr Yoga, mehr Sport, gesünder leben. Aber ich meine es ernst und gehe es an.

Hello 2017!