Wie man stressige Zeiten überlebt.

„It’s not the load that breaks you down, it’s the way you carry it“

– found somewhere on Instagram

In den letzten paar Wochen hatte ich ziemlich viel zu tun, es kam irgendwie aus allen Bereichen etwas zusammen: In der Uni war viel zu lernen, ich hatte viel zu arbeiten, die Weihnachtszeit stand plötzlich vor der Tür, dann das neue Jahr und eigentlich waren da doch noch so viele Dinge, die ich 2015 schaffen wollte. Ich bin kein großer Fan davon, mir für das neue Jahr etwas vorzunehmen, das ich krampfhaft versuche umzusetzen. Das führt irgendwie nur zu Frustration, sollte man sich nicht daran halten können. Was ich aber aus der letzten Zeit gelernt habe ist, dass ich meine Art und Weise mit stressigen Zeiten umzugehen definitiv verbessern kann (und sollte!!!). Hier also, pünktlich nach der stressigen Vorweihnachtszeit und zum neuen Jahr, mein Guide:

How to survive stressful times

  1. Tief ein- und ausatmen und versuchen den Kopf zu entspannen. Alles andere bringt nur Pickel, Falten und Kopfschmerzen. Das klingt viel zu leicht? Ist es auch! Einfach mal die Augen schließen und die Gesichtszüge entspannen. Das kann oft Wunder wirken.
  2. Zeitmanagement ist ein wichtiger Punkt. Ich weiß… ich kann das auch nicht besonders gut. Ich hab schon in der Schule gesagt: Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem hab. Deshalb versuche ich ein bisschen besser zu planen als früher, um einfach auch mal Zeit für mich zu haben und für die Dinge die ich gerne mache. Das kann alles Mögliche sein: Diesen Blog schreiben (okay, das ist vielleicht nicht so gut gelungen), laaaaaange duschen gehen, einen Film gucken oder ein Buch lesen.
  3. Mach es unter keinen Umständen so wie ich und benutze deine Müdigkeit als Ausrede dafür, auf dem Sofa zu liegen und Serien zu bingen! Und das am besten noch Freitag, Samstag und Sonntag! Das gibt dir selbst das Gefühl, dass man vor lauter „lernen“ nicht mehr aus dem Haus kommt. Außerdem tut es gut Menschen zu treffen. Vielleicht sind die ja genau so unter Druck wie du und ihr könnt euch gegenseitig volljammern, darauf einen trinken und euch ablenken.
  4. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich das sage, aber Sport hilft. Jap, es hilft wirklich! Wenn man das Richtige für sich findet, kann es nicht nur ausgleichend wirken, sondern sogar Spaß machen!
  5. Dieser Punkt mag vielleicht nicht alle betreffen, aber wenn ich Stress habe, dann esse ich eher ungesund, um nicht zu sagen nur Müll. Das sieht man mir natürlich auch an, schon allein weil es mich nicht besonders froh stimmt. Hier heißt es Ruhe bewahren. Wer einmal den Weg zu einer gesunden Ernährung gefunden hat, kommt dahin auch wieder zurück. In manchen Zeiten gibt es einfach wichtigere Sachen als Kalorienzählen, oder sich alles Mögliche zu verbieten (was ich sowieso für giftig halte).
  6. Tee. Einfach nur Tee.
  7. Last but most important: Halte durch. Bald kommen wieder ruhigere Zeiten.

ISIBLOG1-5107

P.S.: Dieses Bild hat nicht direkt was mit dem Thema zu tun. Aber es zeigt, wie ich mich nach einer 4 Stunden Wanderung gefühlt hab: Fantastisch. I thought that I could so I did.