Zwei von einem Schlag.

„The beauty of the world lies in the diversity of its people“

– Unknown 

Alex

Ich komme zu diesem Blogeintrag in etwa so, wie die Jungfrau zum Kind. Nur dass bei mir nicht der heilige Geist, sondern Luise ihre Finger im Spiel hatte. Mit der Idee einen gemeinsamen Blog zu betreiben hat sie mich irgendwie von der ersten Minute angefixt, obwohl ich mich zuvor kaum auf Blogs rumgetrieben habe. Hauptsächlich lag das daran, dass ich die Makellosigkeit der meisten Bloggermädchen nicht gut ertragen konnte. Als ich dann aber Luises Blog gestalkt habe, um zu schauen, was mich so erwartet, war ich freudig überrascht. Keine Spur von übertrieben gebleichten Zähnen und gebräunter Haut, Thigh Gaps und Bone Bridges oder anderen Kuriositäten. Stattdessen sympatisch geschriebene und manchmal erschreckend ehrliche Beiträge und Fotos, die das Leben von Luise zeigen wie es ist. Mit einer Message, die man auf anderen Blogs vergeblich sucht: Du bist voll ok so wie du bist! 🙂 Zugegeben, sich selbst zu akzeptieren, oder sogar zu lieben, dürfte für die meisten Frauen unter uns nicht die leichteste Übung sein (seid ehrlich!). Göttinnen wie Gigi Hadid, Kendall Jenner, Rihanna oder Queen B haben mich und mein Bild der perfekten Frau vollkommen versaut. Die sozialen Netzwerke tun ihr Übriges. Plötzlich finde ich mich wieder, wie ich mir Leben wie das von Caro Daur, Steffi Giesinger oder Farina von NovaLanaLove anstelle meines Eigenen wünsche. Bis ich nach einige Snapchatstorys später aufwache und merke, wie lächerlich dieser Gedanke eigentlich ist. Mein Leben und mein Aussehen sind doch eigentlich ganz gut so wie sie sind. Ich bin zwar von Natur aus meistens bestrebt, mich zu optimieren und das beste Ich zu sein, was ich kann. Aber man sollte bei allem Jammern über das Studium, den Job, die strohigen Haare oder Speckröllchen am Bauch nicht vergessen, wie gesegnet man mit dem ist, was man hat. Und deshalb erfreue ich mich gerade extrem daran, im Jogginganzug mit Hund und Freund auf der Couch zu liegen, Serien zu suchten und Pizza mit extra Käse im Rand in mich reinzuschaufeln, während die Snapchat-Storys und Instagramprofile der anderen fast vor Society-Events, coolen Partys, unglaublichen Reisen und schönen Menschen überquellen. Es ist also immer eine Frage des Blickwinkels. Ich freue mich, dass ich diesen in Zusammenarbeit mit Luise mit euch teilen kann! Stay tuned and stay positive!

Eure Alex.

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Luise

Ich glaube der Aha-Moment kam in einer Mittagspause im Büro. Alex und ich arbeiten in der selben Firma und gingen gerade aus dem Garten vom Sonnentanken wieder rein, als uns ein Kollege entgegen kam, lachte und sagte: „Ihr könntet nicht unterschiedlicher sein!“. Ich habe erst nicht wirklich verstanden was er meinte, aber als wir da so verdutzt standen und uns angeguckt haben, mussten wir feststellen das er Recht hat. Rein äußerlich (ich möchte betonen NUR rein äußerlich) sind wir wohl das komplette Gegenteil voneinander. Trotzdem sind wir zufrieden mit uns und mögen uns so wie wir sind. Ohne die andere zu beneiden, oder zu versuchen so zu sein wie sie. Damit war es klar. Wir machen gemeinsame Sache um ein wenig Diversität und Normalität in die sozialen Medien zu bringen. Zwei ganz normale Mädels, die ganze normale Sachen machen und ganz normal darüber schreiben wollen. Und das könnt ihr in dieser Kategorie beobachten. Alex und Luise, wie sie versuchen ihr Leben zu meistern.

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